- GmbH und UG: FYRST BASE 6 € im Monat nach sechs Gratismonaten, Qonto Basic 9 € netto bei jährlicher Abrechnung.
- Bargeld: Einzahlen am Automaten der Deutschen Bank oder am Postbank-Schalter, 2,50 bis 3,00 € je angefangene 5.000 € – bei Qonto nicht möglich.
- Gründung: FYRST Gründerkonto zwölf Monate ohne Grundpreis; Qonto bestätigt die Stammkapitaleinzahlung in maximal 24 Stunden.
Überblick
FYRST vs. Qonto im Überblick
FYRST ist das Online-Konto der Deutschen Bank, Qonto ein Fintech-Geschäftskonto mit französischer Lizenz – ob Sie nach FYRST vs. Qonto oder Qonto vs. FYRST suchen, die Unterschiede stehen hier Punkt für Punkt. Wo ein Konto messbar besser abschneidet, ist die Zeile in seiner Farbe markiert. Ausführlich: FYRST Geschäftskonto Test und Qonto Geschäftskonto Test.
Stand: 2. November 2026. Qonto netto zzgl. MwSt., Monatsbetrag bei jährlicher Abrechnung, ohne zeitlich begrenzte Aktionen. Mehr Konten im Geschäftskonto-Vergleich.
Entscheidung
FYRST oder Qonto: Welches Konto passt zu wem?
Meist entscheidet eine von drei Fragen: Kommt Bargeld rein? Brauchen mehrere Personen Karten? Wie viele Buchungen fallen an?
Qonto
QontoKosten
FYRST vs. Qonto: Tarife und Kosten
Beide haben einen Tarif für 0 €. FYRST gibt mehr Freiposten, Qonto mehr Funktionen; Qonto nennt Nettopreise bei jährlicher Abrechnung, monatliche Abrechnung ist ebenfalls möglich.
FYRST Kosten: BASE, COMPLETE, PREMIUM und Gründerkonto
Alle Preise pro Monat. Die FYRST Kosten hängen von Rechtsform und Buchungszahl ab: Das FYRST BASE Konto ist für Einzelunternehmer und Freiberufler dauerhaft kostenlos, GmbH und UG zahlen nach sechs Gratismonaten 6 €.
| FYRST | Grundpreis | Buchungen | Extras |
|---|---|---|---|
| BASE | 0 € für Einzelunternehmer; GmbH/UG nach 6 Monaten 6 € | 50 frei, dann 0,19 € | 1 Karte inklusive |
| COMPLETE | 10 € | 75 frei, dann 0,08 € | 1 BASE-Unterkonto |
| PREMIUM | 24 € | 0,04 € je Buchung | 5 Unterkonten, DATEV inklusive |
| Gründerkonto | 12 Monate 0 €, dann 10 € | 75 frei, dann 0,08 € | Gründung bis 365 Tage; DATEV 1 Jahr frei |
Mehr zu Tarifen, Tagesgeld und Hotline im FYRST Test, zum Gründerkonto unter FYRST Gründerkonto.
Qonto Kosten: Starter, Basic, Smart und Team-Tarife
Die Qonto Preise richten sich nach der Unternehmensgröße. Starter gibt es nur für Freiberufler und Einzelunternehmen; ab 10 Mitarbeitenden gelten Essential, Business und Enterprise für 49 €, 109 € und 199 € netto im Monat.
| Qonto | Grundpreis netto | Transaktionen | Karten und Extras |
|---|---|---|---|
| Starter | 0 € (nur Einzelunternehmer) | 5 frei, dann 0,20 € | 1 virtuelle Karte; physische 5 €/Monat |
| Basic | 9 € | 30 frei, dann 0,20 € | 1 physische + 2 virtuelle Karten |
| Smart | 19 € | 100 frei, dann 0,20 € | 2 physische + 50 virtuelle; 1 Unterkonto |
| Premium (Teams) | 39 € | 200 frei, dann 0,10 € | Instant Cards; 4 Unterkonten |
Rechenbeispiel FYRST vs. Qonto: Was kostet das Konto im Monat?
Der Grundpreis allein sagt wenig – entscheidend ist die Zahl der Buchungen. Der Rechner wählt je Anbieter den günstigsten passenden Tarif:
–
QontoGünstiger–
Günstigster passender Tarif je Anbieter, ohne Zusatzkarten, Auslandszahlungen und zeitlich begrenzte Aktionen. Qonto: netto zzgl. MwSt., Monatsbetrag bei jährlicher Abrechnung; Premium aus dem Tab für Teams. FYRST BASE für GmbH/UG: die ersten 6 Monate 0 €. Gründerkonto nur mit Häkchen bei „Gründung“ (erste 12 Monate).
Vier Beispiele zum Nachrechnen
| Fall | FYRST | Qonto |
|---|---|---|
| Freiberuflerin, 20 Buchungen | FYRST: 0 € (BASE) | Qonto: 3,00 € netto (Starter: 15 × 0,20 €) ohne physische Karte; mit One Card 8,00 € |
| Einzelunternehmer, 40 Buchungen | FYRST: 0 € (BASE) | Qonto: 7,00 € netto (Starter: 35 × 0,20 €) ohne physische Karte; Basic 11,00 € (9 € + 10 × 0,20 €) |
| GmbH, 60 Buchungen | FYRST: 7,90 € (BASE: 6 € + 10 × 0,19 €) oder 10 € (COMPLETE) | Qonto: 15,00 € netto (Basic: 9 € + 30 × 0,20 €) oder 19 € (Smart) |
| GmbH, 120 Buchungen | FYRST: 13,60 € (COMPLETE: 10 € + 45 × 0,08 €) | Qonto: 23,00 € netto (Smart: 19 € + 20 × 0,20 €) |
Bei wenigen bis mittleren Buchungszahlen ist FYRST günstiger. Bei Qonto zahlen Sie für Karten und Buchhaltungswerkzeuge – als Kleinunternehmer zusätzlich die Mehrwertsteuer auf die Nettopreise.
Bargeld
Bargeld einzahlen: Der größte Unterschied zwischen FYRST und Qonto
Wer bei FYRST Bargeld einzahlen möchte, nutzt die Geldautomaten der Deutschen Bank oder einen Postbank-Schalter: 3,00 € in BASE, 2,50 € in COMPLETE und PREMIUM je angefangene 5.000 €. Per Bargeld-Code an Partnerkassen kostet es 1,5 % des Betrags. Abheben ist an Automaten der Deutschen Bank und der Postbank in Deutschland kostenlos.
Qonto bietet keine Bargeldeinzahlung an. Abheben geht nur mit physischer Karte: Mit der One Card ist eine Abhebung inklusive, jede weitere kostet 2 €. Für Handel, Handwerk oder Gastronomie ist deshalb FYRST die bessere Wahl.
Sicherheit
Bank oder Zahlungsinstitut: Einlagensicherung im Vergleich
FYRST ist ein Angebot und Geschäftsbereich der Deutsche Bank AG, Vertragspartner ist die Deutsche Bank AG. Für Guthaben gilt die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € je Einleger über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken, zusätzlich schützt der Einlagensicherungsfonds deutscher Banken.
Qonto ist ein zugelassenes Zahlungsinstitut aus Frankreich unter gemeinsamer Aufsicht von ACPR und BaFin. Die Kundengelder liegen bei Partnerbanken (Crédit Mutuel Arkéa, Société Générale, Natixis, Rothschild Martin Maurel). Die Qonto Einlagensicherung läuft über den französischen Fonds FGDR: bis 100.000 € pro Bank und pro Kunde.
Funktionen
Qonto vs. FYRST: Karten, Unterkonten und Funktionen
Bei den Funktionen liegt Qonto im Vergleich mit FYRST vorn. FYRST gibt eine Debit Mastercard aus; jede weitere kostet 12 € (BASE) oder 6 € (COMPLETE, PREMIUM) im Jahr. Qonto-Karten sind ebenfalls Debit Mastercard; zusätzliche Karten kosten 5 € (One), 8 € (Plus) oder 20 € (X) netto im Monat.
Buchhaltung und DATEV
Qonto bietet schon im Starter E-Rechnungen, Belegverwaltung und die Synchronisierung mit DATEV und Lexware; ab Smart kommt die DATEV-Anbindung über RZ-Bankinfo dazu. Bei FYRST ist die DATEV-Schnittstelle nur in PREMIUM kostenlos, im Gründerkonto zwölf Monate inklusive (danach 5 €), in BASE und COMPLETE zubuchbar.
Gründung
Gründung: FYRST Gründerkonto vs. Qonto für GmbH und UG
Beide eröffnen Konten für GmbH und UG in Gründung (i. G.), auf die das Stammkapital eingezahlt wird.
- FYRST Gründerkonto: für Gründungen bis 365 Tage, zwölf Monate ohne Grundpreis, danach 10 € im Monat; Leistungen wie COMPLETE, sevdesk und DATEV im ersten Jahr kostenlos.
- Qonto: Einzahlungsbestätigung für den Notar in maximal 24 Stunden, danach regulärer Tarif, etwa Basic für 9 € netto.
Ablauf und Unterlagen: Geschäftskonto für GmbH und UG und Geschäftskonto für Gründer.
Kontoeröffnung
Kontoeröffnung und Schufa
Bei Qonto dauert der Antrag in der Regel rund 10 Minuten, die Verifizierung läuft per Videocall, eine Schufa-Auskunft ist nicht nötig. FYRST eröffnet per Videoidentifikation: Einzelunternehmer erhalten die IBAN direkt danach, juristische Personen die Zugangsdaten innerhalb von drei bis fünf Werktagen per Post. Unterlagen je Rechtsform: Geschäftskonto eröffnen; bei negativem Schufa-Eintrag: Geschäftskonto ohne Schufa.
Vor- und Nachteile
Vor- und Nachteile von FYRST und Qonto
- BASE für Einzelunternehmer und Freiberufler dauerhaft 0 € mit 50 Freiposten
- Bargeld einzahlen, kostenlos abheben bei Deutscher Bank und Postbank
- Deutsche Bank AG als Vertragspartner
Qonto: Stärken- Viele physische und virtuelle Karten
- E-Rechnungen und DATEV-/Lexware-Synchronisierung schon im Starter
- Tarife wachsen mit dem Team bis Enterprise
- Weniger Karten und Buchhaltungswerkzeuge im Konto
- DATEV-Schnittstelle nur in PREMIUM kostenlos
Qonto: Schwächen- Keine Bargeldeinzahlung, Abhebungen kosten Gebühren
- Wenige Freitransaktionen in Starter und Basic, Preise netto
Fazit
Fazit: FYRST oder Qonto?
Im Vergleich FYRST vs. Qonto gibt es keinen Sieger für alle. FYRST ist das günstigere Konto mit Bargeld und Deutscher Bank; Qonto das funktionsreichere für digitale Teams – teurer und ohne Bargeld. Passt keines, lohnen Finom, Vivid, Holvi oder ein Blick auf kostenlose Geschäftskonten.
Stand: 2. November 2026
Anbieter
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Häufige Fragen: FYRST vs. Qonto
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