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Geschäftskonto Vergleich 2026 – Die besten Geschäftskonten im Test

Unser Geschäftskonto Vergleich zeigt relevante Anbieter mit transparenten Kosten, Funktionen und Eignung nach Rechtsform. Vergleichen Sie Geschäftskonten nach Grundgebühr, Transaktionen, Bargeldoptionen und Extras – vom Business-Konto für Freelancer und Selbstständige bis zum Firmenkonto für GmbH.

Kostenlos & ohne Anmeldung 14 Anbieter, 17 Konten/Tarifvarianten
Redakteurin
Zuletzt aktualisiert: 5. November 2026
Lesezeit: ca. 10 Minuten
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14
Anbieter getestet
& bewertet
0 €
ab Grund-
gebühr
ab 10 Min
bis zur Konto-
eröffnung
GmbH
viele Rechts-
formen
DATEV
bei vielen
Anbietern

Geschäftskonto Vergleich November 2026

Vergleichen Sie Grundgebühr, Transaktionskosten und Abhebungsgebühren auf Basis Ihres Nutzungsprofils.

Rechtsform
Selbstständige Kapitalgesellschaften
Preismodell
Kostenrechner
Schnellfilter
17 von 17 Geschäftskonten
Stand: 11. Oktober 2026
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Anbieter GrundgebühriMonatliche Kontoführungsgebühr des Tarifs. Zusätzliche Nutzungskosten werden separat in den Gesamtkosten berechnet. AktioniAktuelle Bonus-, Zins- oder Gebührenaktionen. Bedingungen und Laufzeiten können je Anbieter variieren. Ohne SchufaiZeigt, ob die Kontoeröffnung typischerweise ohne klassische Schufa-Prüfung möglich ist. Rechtsformen AbhebungiZeigt die Konditionen für Bargeldabhebungen, soweit im Vergleich berücksichtigt. Gesamtkosten*iGrundgebühr plus Transaktionskosten und Abhebungsgebühren gemäß Ihren Eingaben im Kostenrechner. CashbackiRückvergütung auf Kartenumsätze, wenn im Tarif vorgesehen. Bedingungen unterscheiden sich je Anbieter. DATEV Buchhaltung International Weiter
* Gesamtkosten: Grundgebühr + Transaktionskosten + Abhebungsgebühren und erforderliche laufende Kartenkosten gemäß Ihren Eingaben. Nettopreise, soweit umsatzsteuerpflichtig. Einmalige Kosten sind nicht enthalten. Aktionszeiträume und regionale Beispiele sind in den Details erläutert. Redaktionelle Auswahl, Angaben ohne Gewähr. Bei Kontoeröffnung über unsere Links erhält Firmendo ggf. eine Vergütung.
So nutzen Sie den Vergleich sinnvoll:
Gesamtkosten transparent berechnet Eigene Recherche Preise laufend aktualisiert Methodik transparent

Das Wichtigste: Geschäftskonto Vergleich

  • Für Solo-Selbstständige oft günstig: Ein Geschäftskonto ohne monatliche Grundgebühr kann vor allem für Freelancer, Gründer und Solo-Selbstständige sinnvoll sein, wenn nur wenige Zusatzfunktionen benötigt werden.
  • Für Teams zählen Funktionen: Für Teams und wachsende Unternehmen sind Konten mit Rollen, Teamkarten und DATEV-Anbindung oft sinnvoller als reine Basistarife.
  • GmbH und UG brauchen passende Anbieter: Für Kapitalgesellschaften kommen nur Anbieter infrage, die juristische Personen unterstützen. Unser Vergleich filtert nach Rechtsform.
  • Gesamtkosten statt nur Grundgebühr: Der Gesamtkosten-Rechner oben schätzt die monatlichen Kosten auf Basis Ihrer Eingaben – inklusive Transaktions- und Abhebungsgebühren.

Grundlagen

Geschäftskonto vs. Privatkonto – Was ist der Unterschied?

Ein Geschäftskonto – auch Firmenkonto, Business-Konto, Geschäftsgirokonto oder Gewerbekonto genannt – dient dazu, geschäftliche Einnahmen und Ausgaben sauber vom privaten Zahlungsverkehr zu trennen. Viele Selbstständige starten mit ihrem Privatkonto – und merken erst später, warum das problematisch werden kann. Hier die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick:

Geschäftskonto
  • Kontoführungsgebühren: im betrieblichen Umfang als Betriebsausgabe absetzbar
  • Klare Trennung: private und geschäftliche Transaktionen sauber getrennt
  • Buchhaltung: Steuerberater-Übergabe deutlich einfacher
  • Professioneller Auftritt: gegenüber Kunden und Lieferanten
  • GmbH, UG und AG: Konto auf die Gesellschaft für getrennte Vermögensführung
Privatkonto für Geschäftliches
  • AGB-Risiko: viele Banken untersagen gewerbliche Nutzung
  • Gemischte Transaktionen: erschweren die Buchführung erheblich
  • Prüfung und Abgrenzung: private und geschäftliche Transaktionen schwerer trennbar
  • Business-Funktionen: Umfang von Exporten und Kategorisierung hängt vom Konto ab
  • Kontobedingungen: geschäftliche Nutzung kann zu Problemen mit dem Anbieter führen
Fazit: Ein separates Geschäftskonto ist auch ohne gesetzliche Pflicht meist sinnvoll. Es erleichtert die Buchführung, trennt private und geschäftliche Finanzen sauber und wirkt professioneller gegenüber Kunden und Partnern.

Banktypen

Geschäftskonten im Vergleich: Welche Banktypen gibt es?

Bevor Sie ein Geschäftskonto eröffnen, sollten Sie verstehen, welche Arten von Anbietern es im deutschen Markt gibt – und was diese voneinander unterscheidet.

Fintech / Neo-Bank
  • Anbieter: Finom, Qonto, Kontist, Holvi
  • Komplett digital, schnelle Eröffnung, oft kostenlos
  • Starke Buchhaltung und App, kein Filialnetz
Online-Direktbank
  • Anbieter: Revolut, N26, ING
  • Vollbanklizenz und breiteres Produktportfolio
  • Meist günstiger, international oft stärker
Direktbank
  • Anbieter: Deutsche Bank, Commerzbank online
  • Etablierte Institute ohne Filialpflicht
  • Günstiger als Filialbank, Filialnetz teils nutzbar
Filialbank
  • Anbieter: Sparkasse, Volksbank, Deutsche Bank
  • Persönliche Beratung, Bargeldservice, Kreditlinien
  • Höhere Grundgebühren, dafür umfangreichster Service

Top-Anbieter

Die 6 besten Geschäftskonten im Test 2026

Nach einem umfassenden Vergleich aller Anbieter – getestet nach Kosten, Funktionsumfang, App-Qualität und Kundenzufriedenheit – sind das unsere Geschäftskonto-Testsieger je Nutzerprofil:

1. Finom Solo – Testsieger für Freelancer & Einzelunternehmer

Finom Solo
0 €
Grundgebühr

Finom Solo bietet Freiberuflern und Einzelunternehmern ein Konto ohne monatliche Grundgebühr mit DATEV-Export und Buchungskategorisierung. Bis zu 2.500 € ausgehendes SEPA-Volumen pro Monat sind kostenlos; darüber gilt eine volumenabhängige Gebühr von 0,3 %.

Jetzt eröffnen →

Vorteile

  • Regulär bis 2.500 € ausgehendes SEPA-Volumen pro Monat kostenlos
  • 0 € Grundgebühr im Solo-Tarif
  • DATEV & Buchhaltung inklusive
  • Online-Antrag in wenigen Minuten
  • Keine Schufa-Abfrage

Nachteile

  • Keine Bargeldeinzahlungen
  • Nur Einzelunternehmer & Freelancer

2. Holvi – am besten für Selbstständige mit Rechnungsbedarf

Holvi Flex
0 €
Grundgebühr
Inkl.
Rechnungsst.

Holvi Flex ist der kostenlose Einstieg ohne Grundgebühr. SEPA-Zahlungen werden einzeln berechnet, dafür bleiben Selbstständige bei den Basisfunktionen flexibel.

Jetzt eröffnen →

Vorteile

  • Dauerhaft ohne Grundgebühr
  • 1 deutsche IBAN inklusive
  • Virtuelle Debitkarte inklusive
  • Einfache App-Bedienung

Nachteile

  • 0,25 € je SEPA-Überweisung/Lastschrift
  • DATEV-Schnittstelle kostet extra

3. FYRST Base – klassisches Online-Konto mit Postbank-Netz

FYRST Base
ab 0 €
Nat. Personen
6 €
ab Monat 7 für jur. Personen
50
Buchungen inkl.

FYRST Base passt zu Selbstständigen, Gründern und kleinen Unternehmen, die ein günstiges Online-Geschäftskonto mit deutscher Bankinfrastruktur suchen. Gewerbetreibende und Freiberufler zahlen dauerhaft 0 € Grundgebühr; juristische Personen erhalten für das erste BASE Konto sechs Monate ohne Grundpreis, danach kostet es 6 €/Monat.

Jetzt eröffnen →

Vorteile

  • 0 € Grundgebühr für natürliche Personen
  • 50 beleglose Buchungen inklusive
  • Für GmbH, UG und Gründer geeignet
  • DATEV-Schnittstelle verfügbar
  • Bargeldservice über Postbank-Infrastruktur

Nachteile

  • Juristische Personen nach 6 Monaten 6 €/Monat
  • 0,19 € je weiterer belegloser Buchung
  • Keine integrierte Rechnungsstellung wie bei Fintechs

4. Vivid Business Free Start – kostenloser Einstieg für GmbH

Vivid Business Free Start
0 €
Grundgebühr
0,1 %
Cashback

Vivid Business Free Start bietet kostenlose Basisfunktionen, deutsche IBANs, SEPA Instant und 0,1 % garantiertes Cashback. Der Tarif bleibt eine interessante Option für GmbH und UG mit überschaubarem Zahlungsvolumen.

Jetzt eröffnen →

Vorteile

  • 0,1 % garantiertes Cashback, bis 2 % auf ausgewählte Kategorien
  • Auch für GmbH & UG geeignet
  • SEPA Instant kostenlos
  • 100 € Bargeldabhebungen pro Monat frei

Nachteile

  • Kein DATEV-Belegbilderservice im Free-Start-Tarif
  • Danach 2 % ATM-Gebühr

5. Qonto Basic – für Unternehmen mit wenigen Buchungen

Qonto Basic
9 €
Grundgebühr
DATEV
Sync

Qonto Basic passt zu Selbstständigen und Unternehmen mit wenigen Buchungen. Für 9 € netto pro Monat bei jährlicher Abrechnung sind 30 SEPA-Transaktionen, eine physische One Card, zwei virtuelle Karten und Rechnungsstellung enthalten.

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Vorteile

  • DATEV/Lexware/sevdesk-Sync
  • DATEV Bankdatenservice via PIN/TAN
  • Rechnungsstellung in App
  • Zusätzlicher Admin-Zugang gegen Aufpreis
  • GmbH, UG, AG geeignet

Nachteile

  • Ab 9 €/Monat (nicht kostenlos)
  • Transaktionskosten ab Kontingent

6. Revolut Business Basic – beste Lösung für internationale Geschäfte

Revolut Business Basic
10 €
Grundgebühr
30+
Währungen

Revolut Business Basic ist eine solide Lösung für international tätige Unternehmen: Multi-Währungskonto, günstige Wechselkurse und 10 lokale beziehungsweise SEPA-Überweisungen inklusive. Weitere lokale Überweisungen kosten 0,20 €, internationale Überweisungen sind kostenpflichtig.

Jetzt eröffnen →

Vorteile

  • Multi-Währungskonto: über 30 Währungen senden und empfangen
  • 10 lokale beziehungsweise SEPA-Überweisungen inklusive, danach 0,20 €
  • Auch für GmbH & UG geeignet
  • Günstige Wechselkurse

Nachteile

  • Internationale Überweisungen kostenpflichtig
  • Währungsumtausch über 1.000 € pro Monat: 0,6 % Zusatzgebühr

Kostencheck

Geschäftskonto Kosten: Welche Gebühren werden oft übersehen?

Was kostet ein Geschäftskonto wirklich? Neben den Kontoführungsgebühren zählen auch Kosten für Transaktionen, Karten, Bargeld und Zusatzfunktionen. Das günstigste Geschäftskonto ist deshalb nicht automatisch das Konto mit 0 € Grundgebühr. Diese Kostenpunkte werden beim Vergleich häufig übersehen:

Kosten pro Transaktion
Viele Anbieter berechnen 0,10–0,40 € pro Transaktion, sobald ein Freikontingent überschritten wird. Bei 50+ Transaktionen/Monat summiert sich das schnell.
Bargeldabhebungen & Einzahlungen
Bei digitalen Anbietern oft 1–2 % pro Abhebung oder Pauschale ab dem 2. Mal. Bargeldeinzahlungen sind häufig gar nicht möglich.
Zusatzkarten
Die erste Karte ist meist inklusive. Weitere Mitarbeiterkarten kosten bei vielen Anbietern 3–10 € pro Karte und Monat.
Fremdwährungsgebühren
Bei Zahlungen außerhalb des Euroraums fallen oft 1–2 % Währungsaufschlag an. Revolut Business Basic bleibt wegen Multi-Währungskonto relevant; Gebühren für internationale Überweisungen separat prüfen.
Unterkonten & Pockets
Separate Unterkonten für verschiedene Projekte oder Kostenstellen sind oft nur in höheren Tarifen enthalten.
DATEV, Buchhaltung & Teamfunktionen
DATEV-Export, automatische Kategorisierung oder Rechnungsstellung sind bei kostenlosen Tarifen oft nicht enthalten und können den effektiven Monatspreis deutlich erhöhen.
Tipp: Unser Kostenrechner oben berechnet Ihre tatsächlichen monatlichen Gesamtkosten auf Basis Ihres Transaktionsvolumens und Ihrer Abhebungsfrequenz – damit Sie Anbieter wirklich fair vergleichen können.

Für wen geeignet

Wer braucht ein Geschäftskonto – und wer nicht?

Die Antwort hängt von Ihrer Rechtsform ab. Ein Überblick:

Getrennte Finanzen
GmbH & UG (haftungsbeschränkt)
Ein Konto auf die Gesellschaft trennt deren Vermögen vom Privatvermögen. Bei Bargründungen muss das Stammkapital vor der Registeranmeldung im vorgeschriebenen Umfang verfügbar sein.
Getrennte Finanzen
AG, KGaA, eingetragener Verein
Für Kapitalgesellschaften und viele juristische Personen ist ein separates Konto im Geschäftsalltag praktisch unverzichtbar.
Empfohlen
Freiberufler & Einzelunternehmer
Nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber steuerlich absetzbar und für saubere Buchführung meist die bessere Lösung.
Empfohlen
GbR, OHG, KG, PartG
Keine gesetzliche Pflicht, aber viele Banken schließen die gewerbliche Nutzung privater Konten in ihren AGB aus.
Optional
Nebenberuflich Selbstständige
Bei geringem Umsatz kann zunächst ein Privatkonto genügen. Prüfen Sie jedoch die AGB Ihrer Bank.
Optional
Kleingewerbe / Kleinstunternehmer
Kein gesetzlicher Zwang, aber bei wachsendem Umsatz ist ein getrenntes Konto für klare Buchführung sinnvoll.
Steuerlicher Vorteil: Betrieblich veranlasste Kontoführungsgebühren sind als Betriebsausgaben abzugsfähig. Bei gemischter Nutzung ist nur der betriebliche Anteil abziehbar; das gilt auch für ein zulässig geschäftlich genutztes Privatkonto.

Auswahlkriterien

Bestes Geschäftskonto: Welche Bank passt zu Ihnen?

Die beste Bank für Ihr Geschäftskonto ist die, die Ihre wichtigsten Anforderungen erfüllt: passende Rechtsform, benötigte Zahlungsarten und ein Tarif für Ihr Buchungsvolumen. Legen Sie zuerst fest, ob Bargeldeinzahlungen, eine Kreditlinie oder zusätzliche Teamzugänge unverzichtbar sind. Vergleichen Sie anschließend die Gesamtkosten der passenden Konten – auch nach Ablauf einer Aktion. Diese sechs Kriterien helfen bei der Auswahl:

01
Grundgebühr vs. Gesamtkosten
Ein „kostenloses“ Konto kann durch Transaktionsgebühren teurer werden als ein Konto mit Grundgebühr. Unser Rechner oben berechnet Ihre tatsächlichen Gesamtkosten.
Tipp: 30+ Transaktionen/Monat? Ein Pauschalpreis ist oft günstiger.
02
Rechtsform-Kompatibilität
GmbH, UG, AG und Personengesellschaften benötigen Konten, die juristische Personen akzeptieren. Nicht alle Fintech-Anbieter unterstützen alle Rechtsformen. Für Sonderfälle helfen auch unsere Seiten Geschäftskonto ohne Schufa und kostenlose Geschäftskonten.
Tipp: Nutzen Sie den Rechtsform-Filter oben im Vergleich.
03
DATEV & Buchhaltung
Wer mit einem Steuerberater arbeitet oder DATEV nutzt, benötigt zwingend einen Anbieter mit entsprechendem Export. Nicht alle kostenlosen Tarife bieten das.
Tipp: Finom Solo bietet DATEV im Einstieg; Qonto Starter und Basic enthalten den Bankdatenservice via PIN/TAN. RZ-Bankinfo, Belegbilderservice und Rechnungsdatenservice 1.0 stehen bei Qonto ab Smart zur Verfügung.
04
Bargeldfunktionen
Gastronomie, Einzelhandel oder Dienstleister mit Barzahlung brauchen ein Konto mit Einzahl- und Abhebemöglichkeit. Rein digitale Konten scheiden hier aus.
Tipp: Filialbanken oder Postbank-Kooperationen prüfen.
05
Teamzugänge & Karten
Sobald mehrere Mitarbeiter auf das Konto zugreifen müssen, sind Teamkarten und Berechtigungsrollen entscheidend. Qonto Basic ist für geringes Transaktionsvolumen gedacht; zusätzliche Admin-Zugänge kosten extra. Für gemeinsame Zugänge und umfangreichere Teamfunktionen kommen Qonto Smart oder die Team-Tarife infrage. Prüfen Sie außerdem, ob Sie ein Geschäftskonto mit Kreditkarte brauchen: Digitale Anbieter geben meist Debitkarten aus, eine Firmenkreditkarte mit Kreditrahmen ist oft ein separates Produkt.
Tipp: Bei mehreren Nutzern enthaltene Zugänge, Rollen und Karten je Tarif vergleichen.
06
Internationales Geschäft
Wer regelmäßig Zahlungen in Fremdwährungen sendet oder empfängt, sollte auf Wechselkurse und Gebühren für internationale Überweisungen achten.
Tipp: Revolut Business Basic ist vor allem wegen Multi-Währungskonto und Wechselkursen relevant; internationale Überweisungen separat prüfen.

Liquidität

Geschäftskonto mit Dispo: Kreditrahmen separat vergleichen

Ein Geschäftskonto mit Dispo bietet eine vereinbarte Überziehungsmöglichkeit, im Geschäftsbereich meist Kontokorrentkredit genannt. Damit lassen sich kurzfristige Zahlungslücken überbrücken, etwa wenn Kunden später zahlen. Die Kreditlinie gehört nicht automatisch zur Kontoeröffnung: Die Bank prüft die Bonität und vereinbart einen individuellen Rahmen.

Vergleichen Sie neben dem Sollzins auch mögliche Kreditprovisionen für den ungenutzten Rahmen und die Rückzahlungsbedingungen. Unser Kontokostenrechner oben enthält keine individuellen Kreditzinsen oder Kreditprovisionen. Für längerfristige Anschaffungen lohnt zusätzlich der Vergleich mit einem Kredit für Selbstständige.


Häufige Fehler

Häufige Fehler beim Geschäftskonto-Vergleich

Diese Fehler passieren beim Vergleich am häufigsten – und lassen sich leicht vermeiden:

  • Nur auf die 0-€-Grundgebühr schauen: Ein Konto ohne Grundgebühr kann durch Transaktionskosten, Abhebungsgebühren und Funktionsaufpreise im Monat teurer werden als ein Pauschaltarif. Der Gesamtkosten-Rechner oben zeigt die echten Zahlen.
  • Transaktionskosten übersehen: Viele Anbieter berechnen 0,15–0,40 € pro Transaktion nach einem Freikontingent. Bei 60 Transaktionen monatlich und 30 Freikontingent kommen so schnell 4–6 € zusätzlich zusammen – monatlich, dauerhaft.
  • Anbieter wählen, der die eigene Rechtsform nicht unterstützt: Nicht alle Fintechs akzeptieren GmbH, UG oder GbR. Wer ein Konto beantragt und im Onboarding abgelehnt wird, verliert Zeit. Rechtsform-Filter oben nutzen, bevor man sich bewirbt.
  • Bargeldbedarf nicht einkalkulieren: Wer regelmäßig Einnahmen in bar hat oder Kleingeld benötigt, ist mit einem rein digitalen Konto schlecht bedient. Viele Fintechs bieten keine Bargeldeinzahlung – das stellt sich oft erst nach der Kontoeröffnung heraus.
  • Teamfunktionen zu spät berücksichtigen: Wer mit einem Einzelkonto startet und später Mitarbeiter einstellt, muss oft den Anbieter wechseln, weil Teamkarten oder Berechtigungsrollen fehlen. Besser: von Anfang an einen skalierbaren Anbieter wählen.
  • Konto ohne DATEV wählen – obwohl der Steuerberater damit arbeitet: Fehlender DATEV-Export bedeutet manuellen Mehraufwand bei der Buchführung oder höhere Steuerberaterkosten. Wer mit einem Steuerberater zusammenarbeitet, sollte DATEV als Pflichtkriterium behandeln.

Rechtsformen

Geschäftskonto nach Rechtsform wählen

Die Wahl des richtigen Geschäftskontos hängt stark von Ihrer Unternehmensform ab. Hier eine kompakte Einordnung je Rechtsform:

Geschäftskonto für Freiberufler

Freiberufler haben die größte Auswahl – fast alle Fintechs und Direktbanken sind geeignet. Für viele Freiberufler reicht zunächst ein schlankes Firmenkonto mit niedriger Grundgebühr, DATEV-Export und einfacher Buchhaltung. Besonders gut geeignet sind Finom Solo, Qonto Starter als kostenloser Einstieg und Kontist mit automatischer Steuerrücklagenberechnung. Da Freiberufler meist kein Filialnetz benötigen, sind rein digitale Anbieter die erste Wahl.

Geschäftskonto für Einzelunternehmer

Einzelunternehmer haben oft höheres Transaktionsvolumen durch Wareneinkauf oder regelmäßige Betriebsausgaben. Wer über 50 Transaktionen pro Monat hat, sollte auf Pauschalpreise achten. Das beste Geschäftskonto für Einzelunternehmer ist in unserem Test Finom Solo; Holvi ist eine gute Wahl für Einzelunternehmer, die Rechnungsstellung und Konto in einem Tool brauchen. Wer Bargeld benötigt, sollte klassische Direktbanken wie ING Geschäftskonto oder FYRST Base in Betracht ziehen. Für Kleinunternehmer und Kleingewerbe mit wenigen Buchungen reicht oft ein Geschäftskonto ohne Grundgebühr – passende Anbieter zeigt unser Vergleich kostenloser Geschäftskonten.

Geschäftskonto für GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts)

Eine GbR benötigt ein Konto auf den Namen der Gesellschaft – nicht alle Fintechs unterstützen das. Wichtig sind Mehrfachzeichnungsberechtigungen und Teamzugänge. Qonto Basic eignet sich bei geringem Buchungsvolumen; zusätzliche Admin-Zugänge sind kostenpflichtig. Für mehrere Zugänge und umfangreichere Teamfunktionen sind Smart oder die Team-Tarife besser geeignet. Für international ausgerichtete GbRs kommt auch Revolut Business Basic in Frage. Wie Sie eine GbR gründen, erklärt unser Ratgeber zu Ablauf, Kosten und Gesellschaftsvertrag.

Geschäftskonto für UG (haftungsbeschränkt) & GmbH

UG und GmbH benötigen für den Zahlungsverkehr ein Konto auf die Gesellschaft. Bei einer Bargründung ist vor der Registeranmeldung die vorgeschriebene Kapitaleinzahlung nachzuweisen. Dabei sollte das Firmenkonto ausdrücklich für juristische Personen freigegeben sein, da nicht alle Fintechs das unterstützen. Für die Kapitaleinzahlung bietet Qonto ein separates Gründerkonto; außerdem kommt Vivid Business Free Start infrage. Nach der Gründung kann bei Qonto beispielsweise Basic genutzt werden. Im laufenden Betrieb sind DATEV-Export, Teamkarten und Buchhaltungsintegration besonders wichtig. Wachsende GmbHs mit Kreditbedarf sollten zusätzlich eine klassische Bank wie Commerzbank PremiumGeschäftskonto oder Deutsche Bank Business BasicKonto in Betracht ziehen. Für einen engeren Zuschnitt lohnt sich außerdem ein Blick auf Geschäftskonten ohne Schufa und Firmenkreditkarten.

Geschäftskonto für AG & größere Unternehmen

AGs und größere Unternehmen haben komplexere Anforderungen: mehrere Konten, Kreditlinien, Währungsabsicherung und Reporting. Hier stoßen reine Fintech-Lösungen an ihre Grenzen. Revolut Business Basic bietet einen digitalen Einstieg für internationale Zahlungen. Für Kreditrahmen, Firmenanleihen und persönliche Beratung sind klassische Filialbanken wie Deutsche Bank Business BasicKonto, HVB Geschäftskonto oder Commerzbank PremiumGeschäftskonto die richtige Wahl. Eine separate Einordnung finden Sie im DKB Geschäftskonto-Test.

Tipp: Nutzen Sie den Rechtsform-Filter oben im Vergleich, um direkt nur die Anbieter zu sehen, die Ihre Unternehmensform unterstützen.

Kontoeröffnung

Geschäftskonto eröffnen: So läuft der Prozess typischerweise ab

Ein Geschäftskonto online eröffnen geht bei digitalen Anbietern in wenigen Schritten:

  1. Anbieter im Vergleich oben auswählen: Am besten nach Rechtsform und Anforderungen filtern
  2. Registrierung online: Name, Adresse, Unternehmensform, Steuernummer eingeben
  3. Identifizierung per Video-Ident oder eID: Personalausweis bereithalten – die Identifizierung dauert je nach Verfahren meist nur wenige Minuten
  4. Bei GmbH / UG: Handelsregisterauszug und Gesellschaftsvertrag hochladen
  5. IBAN erhalten: Oft sofortige Nutzung möglich, physische Karte folgt per Post

Was braucht man, um ein Geschäftskonto zu eröffnen?

Die Voraussetzungen hängen von der Rechtsform ab. Diese Unterlagen sollten Sie bereithalten:

  • Alle Rechtsformen: gültiger Personalausweis oder Reisepass, Steuernummer bzw. Umsatzsteuer-ID, falls vorhanden
  • Gewerbetreibende und Kleingewerbe: Gewerbeanmeldung
  • GbR: Gesellschaftsvertrag und Ausweisdaten aller Gesellschafter
  • GmbH und UG: Gesellschaftsvertrag, Handelsregisterauszug oder Gründungsurkunde sowie Angaben zu den wirtschaftlich Berechtigten
Wichtig: Wer ein Firmenkonto eröffnen will, sollte die Dauer einplanen: Die Dauer hängt von Rechtsform, vollständigen Unterlagen und Identitätsprüfung ab. Bei GmbH und UG sind zusätzlich Gründungsunterlagen und gegebenenfalls die Kapitaleinzahlung erforderlich. Antragstellung, IBAN-Vergabe und vollständige Freischaltung können zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfolgen. Für besonders schlanke Setups sind oft auch kostenlose Geschäftskonten oder ein Girokonto für Selbstständige relevant.

Unser Fazit

Fazit: Welches Geschäftskonto empfehlen wir?

Ein pauschal bestes Geschäftskonto gibt es nicht – entscheidend sind Rechtsform, Transaktionsvolumen, Bargeldbedarf und gewünschte Zusatzfunktionen. Für die meisten Nutzerprofile lassen sich aus dem Vergleich aber klare Empfehlungen ableiten:

  • Freelancer & Einzelunternehmer: Finom Solo und Qonto Starter sind mit 0 € Grundgebühr im Einstieg eine interessante Wahl; bei höherem Transaktionsvolumen lohnt der Blick auf Qonto Basic oder FYRST Base. Den direkten Vergleich zeigt FYRST vs. Qonto.
  • GmbH & wachsende Unternehmen: Qonto Basic eignet sich ab 9 € netto/Monat bei jährlicher Abrechnung für geringe Buchungsvolumen und DATEV via PIN/TAN. Für gemeinsame Zugänge und umfangreichere Teamfunktionen sind Smart oder die Team-Tarife passender; Vivid Business Free Start kann bei wenigen Buchungen eine kostenlose Alternative sein.
  • International tätige Unternehmen: Revolut Business Basic ist vor allem bei Fremdwährungsbedarf relevant; Gebühren für internationale Überweisungen sollten separat geprüft werden.
  • Bargeld-intensive Branchen: Klassische Filialbanken wie Sparkassen, Volksbanken oder Postbank sind oft praktischer, wenn regelmäßig Bargeld eingezahlt wird.


FAQ

Häufige Fragen zum Geschäftskonto Vergleich

Welches Geschäftskonto am besten passt, hängt von Rechtsform, Transaktionsvolumen, Bargeldbedarf und gewünschten Zusatzfunktionen ab. Für Freelancer kommen oft günstige digitale Konten infrage, für Teams eher Anbieter mit Rollen und Teamkarten, für internationale Geschäfte Konten mit Multi-Währungs-Funktionen.
Geschäftskonten starten teils bei 0 € Grundgebühr. Je nach Anbieter, Tarif, Transaktionsvolumen und Bargeldnutzung können die monatlichen Gesamtkosten aber deutlich höher ausfallen. Deshalb ist nicht nur der Grundpreis, sondern das gesamte Nutzungsprofil entscheidend.
Eine pauschal beste Bank für Geschäftskonten gibt es nicht. Digitale Anbieter wie Finom, Qonto oder Holvi punkten mit niedrigen Kosten, schneller Online-Eröffnung und Buchhaltungsfunktionen. Filialbanken wie Sparkasse, Volksbank, Commerzbank oder Deutsche Bank sind stärker bei Bargeld, Beratung und Kreditlinien. In unserem Test ist Finom Solo Testsieger für Freelancer und Einzelunternehmer. Qonto Basic passt zu Unternehmen mit wenigen Buchungen; für Teams sind Smart oder die Team-Tarife umfangreicher ausgestattet.
Für Selbstständige und Freiberufler ohne Bargeldbedarf sind digitale Geschäftskonten meist die beste Wahl: Finom Solo und Qonto Starter starten mit 0 € Grundgebühr und DATEV-Anbindung, Holvi eignet sich für Selbstständige mit viel Rechnungsstellung. Wer regelmäßig Bargeld einzahlt, ist mit FYRST Base oder einer Filialbank besser bedient.
Mehrere Anbieter im Vergleich verzichten auf eine monatliche Grundgebühr, zum Beispiel Finom Solo, Qonto Starter, Kontist Free und Holvi Flex. Welches Geschäftskonto am günstigsten ist, hängt aber von der Zahl der Transaktionen, Bargeldabhebungen und benötigten Zusatzfunktionen ab. Der Gesamtkosten-Rechner oben im Vergleich zeigt die monatlichen Kosten für Ihr Nutzungsprofil.
Gesetzlich sind Freelancer und Einzelunternehmer nicht zur Führung eines separaten Geschäftskontos verpflichtet. Es ist jedoch meist sinnvoll, private und geschäftliche Finanzen zu trennen – das vereinfacht die Buchhaltung und ist bei Betriebsprüfungen vorteilhaft. Viele Banken untersagen zudem die gewerbliche Nutzung privater Konten.
Für GmbH und UG ist ein Anbieter erforderlich, der Geschäftskonten für juristische Personen anbietet. Geeignete Anbieter sind u. a. Qonto Basic, Vivid Business Free Start, Revolut Business Basic, Commerzbank PremiumGeschäftskonto und Deutsche Bank Business BasicKonto. Nutzen Sie den Rechtsform-Filter oben im Vergleich, um passende Anbieter zu finden.
Ein Businesskonto ist für unternehmerische Zwecke ausgelegt und bietet Funktionen wie DATEV-Export, Rechnungsstellung, Teamzugänge und Buchungskategorisierung. Privatkonten sind für geschäftliche Nutzung bei vielen Banken laut AGB nicht vorgesehen. Wer ein Konto dauerhaft geschäftlich nutzt, sollte deshalb die Bedingungen des Anbieters prüfen.
Bei digitalen Anbietern ist die Kontoeröffnung oft deutlich schneller möglich als bei klassischen Banken. Die genaue Dauer hängt von Anbieter, Rechtsform und Ident-Verfahren ab. Klassische Filialbanken benötigen bei GmbHs häufig persönliche Termine und mehr Vorlaufzeit.
Ja – es gibt keine gesetzliche Beschränkung auf ein einziges Geschäftskonto. Viele Unternehmen nutzen mehrere Konten parallel, zum Beispiel ein digitales Konto für den Zahlungsverkehr und ein weiteres Konto für Bargeld, Finanzierung oder getrennte Rücklagen. Wichtig ist, alle Konten sauber in der Buchhaltung zu führen.
In der Gründungsphase sind vor allem niedrige Fixkosten, eine schnelle Kontoeröffnung und einfache Buchhaltungsfunktionen wichtig. Für Freiberufler und Einzelunternehmen kommt Qonto Starter als kostenloser Einstieg infrage. Basic eignet sich für geringe Buchungsvolumen; für gemeinsame Zugänge und umfangreichere Teamfunktionen sind Smart oder die Team-Tarife passender.
Viele digitale Anbieter ermöglichen keine Bargeldeinzahlungen oder nur über Kooperationspartner gegen Gebühr. Wer regelmäßig Bargeld einzahlen muss (z. B. Gastronomie, Einzelhandel), sollte gezielt auf Anbieter mit Filialnetz oder Cash-Service achten. Klassische Banken sind hier oft die bessere Wahl.
Ja, ein Geschäftskonto kann unter Beachtung der vertraglichen Kündigungsfrist gewechselt werden. Die gesetzliche Kontenwechselhilfe nach dem Zahlungskontengesetz gilt für Verbraucher, nicht für Geschäftskonten. Vereinbaren Sie eine mögliche Unterstützung mit der Bank und informieren Sie Zahlungspartner sowie das Finanzamt über die neue IBAN. Prüfen Sie Daueraufträge und Lastschriftmandate vor der Schließung des alten Kontos.