Aktuelle Guthabenkonten

Guthabenkonto Vergleich 2026

Ein Guthabenkonto funktioniert auf Guthabenbasis: kein Dispo, keine Überziehung und volle Ausgabenkontrolle. Wir zeigen, welche Angebote wirklich auf Guthabenbasis laufen, welche Girokonten nur als Alternative infrage kommen und worauf Sie bei Schufa, Karten und Gebühren achten sollten.

Kostenlos & ohne Anmeldung 5 Anbieter verglichen
Alessia Pewnew
Alessia Pewnew
Redakteurin
Zuletzt aktualisiert: 6. Juni 2026
Lesezeit: ca. 8 Minuten
Guthabenkonto
Vergleich 2026
5
Anbieter
verglichen
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ab dieser
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Schufa
trotz Eintrag
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Online-
Eröffnung

Konten im Guthabenkonto-Check Juni 2026

Die Tabelle unterscheidet echte Guthaben- oder Basiskonten von Girokonten mit möglichem Dispo. So sehen Sie schneller, welche Angebote wirklich ohne Überziehungsrahmen passen und welche nur als Konto-Alternative geprüft werden sollten.

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Stand: 6. Juni 2026
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Hinweis: Unser Vergleich zeigt eine redaktionelle Auswahl und nicht alle am Markt verfügbaren Angebote. Firmendo erhält ggf. eine Vergütung — dies beeinflusst das Ranking nicht.
So prüfen wir die Konten
Mit klarer Dispo-Einordnung
Monatliche Gebühren Kartenangebot Geldabhebung Dispo / Guthabenbasis Eignung je Nutzergruppe Zinsen auf Guthaben
Die Auswahl und Bewertung erfolgen nach festen redaktionellen Kriterien und unabhängig von einer Vergütung.

Das Wichtigste: Guthabenkonto

  • Kein Dispo möglich: Ein Guthabenkonto kann nicht überzogen werden — es gibt keinen Kreditrahmen und keinen Dispokredit.
  • Nicht jedes kostenlose Girokonto ist ein Guthabenkonto: Bei DKB, C24 oder Norisbank kann ein Dispo möglich sein; solche Angebote sollten nicht pauschal als Guthabenkonto bezeichnet werden.
  • Auch bei negativer Schufa teils möglich: Ein echtes Guthaben- oder Basiskonto kann bei schwächerer Bonität infrage kommen, weil kein Dispokredit vergeben wird.
  • Meist mit Debitkarte: Visa- oder Mastercard-Debitkarten sind bei vielen Anbietern inklusive — klassische Kreditkarten mit Rahmen gibt es in der Regel nicht.
  • Zinsen sind möglich, aber nicht garantiert: Einige Anbieter zahlen Zinsen auf Guthaben. Solche Konditionen können sich jedoch ändern und sollten vor Abschluss geprüft werden.
  • Basiskonto ist die gesetzliche Variante: Das Basiskonto wird auf Guthabenbasis geführt und ist die wichtige Ausweichlösung, wenn ein normales Konto abgelehnt wird.

Grundlagen Guthabenkonto – Münzen in einem Glas mit Pflanze

Was ist ein Guthabenkonto?

Ein Guthabenkonto – auch Girokonto auf Guthabenbasis oder Jedermann-Konto genannt – ist ein Bankkonto, das grundsätzlich wie ein normales Girokonto funktioniert: Überweisungen, Daueraufträge, Lastschriften und Kartenzahlungen sind möglich. Der entscheidende Unterschied ist jedoch, dass das Konto nicht überzogen werden kann. Alle Transaktionen werden nur ausgeführt, wenn ausreichend Guthaben auf dem Konto vorhanden ist.

Das Guthabenkonto wird häufig mit einem „Konto ohne Dispo" gleichgesetzt. Der Begriff „auf Guthabenbasis" ist jedoch missverständlich: Eine Debitkarte allein macht ein Girokonto noch nicht automatisch zum Guthabenkonto. Entscheidend ist, ob das Konto vertraglich ohne Überziehungsrahmen geführt wird oder ob ein Dispo möglich ist.

  • Keine Kontoüberziehung: Ein Dispokredit oder geduldetes Minus ist bei einem Guthabenkonto nicht möglich.
  • Zahlungen nur mit Deckung: Überweisungen, Lastschriften und Daueraufträge werden nur bei ausreichendem Guthaben ausgeführt.
  • Flexible Zugangschancen: Teilweise ist ein Guthabenkonto auch bei negativem Schufa-Eintrag oder ohne regelmäßigen Geldeingang erhältlich.
  • Kosten je nach Anbieter: Echte Guthaben- und Basiskonten können kostenlos sein, bei Filialbanken aber auch Gebühren verursachen.
  • Debitkarte inklusive: Einige Anbieter bieten eine Visa- oder Mastercard-Debitkarte für Online-Zahlungen an.
Wichtig zu wissen: Ein normales Girokonto mit optionalem oder eingeräumtem Dispo sollte nicht pauschal als Guthabenkonto beworben werden. In diesem Vergleich kennzeichnen wir solche Konten deshalb als Alternative und nicht als echtes Guthabenkonto.

Einordnung

Vorteile & Nachteile im Überblick

Wie jedes Finanzprodukt hat das Guthabenkonto Stärken und Schwächen. Für bestimmte Zielgruppen ist es klar oft die passendere Lösung – für andere nicht optimal.

Vorteile
  • Keine Kontoüberziehung und damit kein Überziehungsrisiko
  • Keine teuren Überziehungszinsen wie beim Dispo
  • Auch bei schlechter Bonität oft erhältlich
  • Kein regelmäßiger Geldeingang erforderlich
  • Kostenlose Angebote bei vielen Direktbanken und Fintechs
  • Schnelle Online-Eröffnung oft in wenigen Minuten
  • Einlagensicherung bis 100.000 € gesetzlich garantiert
Nachteile
  • Kein Dispokredit als Liquiditätspuffer
  • Keine klassische Kreditkarte sondern meist nur Debitkarte
  • Lastschriften können platzen wenn Deckung fehlt
  • Höhere Gebühren teilweise bei Filialbanken
  • Bareinzahlungen bei reinen Online-Banken schwierig
Für wen ist ein Guthabenkonto besonders geeignet? Für Menschen mit Wunsch nach voller Ausgabenkontrolle, für Personen mit schwächerer Bonität, für Studierende oder Berufseinsteiger sowie für Selbstständige mit unregelmäßigen Einnahmen oder für Nutzer eines separaten Zweitkontos.

Top-Anbieter

Geeignete Konten 2026 im Detail

Die folgenden Konten eignen sich je nach Nutzungsprofil unterschiedlich gut. Entscheidend sind nicht nur die Kosten, sondern auch Karten, Bargeldversorgung, App-Funktionen und die Frage, ob ein Dispo möglich ist oder das Konto wirklich auf Guthabenbasis geführt wird.

1. DKB Girokonto — Gute Konto-Alternative, aber nicht als Guthabenkonto

DKB Girokonto
0 €/Monat
bei Aktivstatus
Weltweit
Gratis abheben
Direktbank
Anbietertyp

Kostenlos ab 700 € monatlichem Geldeingang oder für Personen unter 28 Jahren. Wichtig: Die DKB beschreibt für das Girokonto einen Dispo; deshalb sollte es nicht als Guthabenkonto eingeordnet werden.

Jetzt Konto eröffnen →
Vorteile
  • Weltweite Gratis-Abhebungen (Aktivstatus)
  • Visa-Karte inklusive
  • Keine Fremdwährungsgebühren im Aktivstatus
  • Etablierte deutsche Direktbank
Nachteile
  • 700 € Mindestgeldeingang nötig
  • Ohne Aktivstatus 4,50 €/Monat
  • Nicht als Guthabenkonto geeignet
  • Dispo/Kontoüberziehung möglich

2. N26 Standard — Kostenloses Smartphone-Konto, aber kein spezielles Guthabenkonto

N26 Standard Konto
0 €/Monat
Grundgebühr
3 gratis
Abhebungen/Monat
Fintech
Anbietertyp

Kostenloses Konto ohne Bedingungen. N26 Standard ist jedoch kein spezielles Guthabenkonto: Weitere Finanzprodukte wie ein Overdraft können je nach Verfügbarkeit beantragt werden. Bei nicht ausreichender SCHUFA kann N26 stattdessen N26 Flex anbieten.

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Vorteile
  • Bedingungslos kostenlos
  • Debitkarte und App-Budgeting
  • Exzellente App-Usability
  • Virtuelle Karte sofort verfügbar
  • Deutsche Banklizenz & Einlagensicherung
Nachteile
  • Ab 4. Abhebung 2 € Gebühr
  • Physische Karte kostet 10 € Versand
  • Kein spezielles Guthabenkonto
  • Overdraft je nach Verfügbarkeit möglich

3. C24 Smart-Konto — Starkes App-Konto mit optionalem Dispo

C24 Smart-Konto
0 €/Monat
Grundgebühr
0,05 %
Cashback
Fintech
Anbietertyp

Bedingungslos kostenloses Konto mit Girocard und Mastercard. Für Budgeting ist es interessant, aber C24 bietet bei ausreichender Bonität einen Dispokredit an. Deshalb ist es kein reines Guthabenkonto.

Jetzt Konto eröffnen →
Vorteile
  • Bedingungslos kostenlos
  • Kostenlose Girocard & Debitkarte
  • Cashback auf Kartenzahlungen
  • Unterkonten (Pockets) inklusive
  • Keine Fremdwährungsgebühren
Nachteile
  • Dispo bei ausreichender Bonität möglich
  • Nicht als reines Guthabenkonto einordnen
  • Kein Telefon-Kundenservice
  • Bareinzahlung nur über Partner

Für wen geeignet

Für wen eignet sich ein Guthabenkonto?

Ein Guthabenkonto ist nicht für jeden gleich sinnvoll. Je nach Lebenssituation, Einkommensprofil und Nutzungsziel gibt es unterschiedliche Gründe, warum ein Konto auf Guthabenbasis die passende Wahl sein kann – oder auch nicht.

Guthabenkonto für Selbstständige

Für Freelancer, Einzelunternehmer und Selbstständige kann ein Guthabenkonto sinnvoll sein, wenn Einnahmen schwanken und volle Kostenkontrolle wichtig ist. Der größte Vorteil liegt darin, dass kein Dispokredit genutzt werden kann und das Konto dadurch planbarer bleibt.

Besonders relevant ist ein Guthabenkonto für Selbstständige mit schwankenden Einnahmen oder in der Startphase. Wichtig ist dabei immer zu prüfen, ob das jeweilige Konto auch für die gewünschte geschäftliche Nutzung und den individuellen Zahlungsalltag geeignet ist.

  • Kein Mindestgeldeingang: Das kann bei unregelmäßigem Einkommen besonders hilfreich sein.
  • Kein Kontorahmen: Für einen Dispo oder Kreditrahmen ist keine zusätzliche Schufa-Prüfung nötig.
  • Debitkarte inklusive: Online-Zahlungen und Geschäftsreisen lassen sich damit meist unkompliziert abwickeln.
  • Digitale Kontoverwaltung: App- und Online-Banking sparen im Alltag Zeit.
Tipp für Selbstständige: Ein separates Guthabenkonto kann für laufende Ausgaben hilfreich sein. Achten Sie aber darauf, ob der Anbieter die gewünschte Nutzung technisch und vertraglich passend abbildet.

Bei schwächerer Bonität

Ein häufiges Missverständnis: Ein Guthabenkonto ist nicht automatisch ein „Konto ohne Schufa". Viele Banken prüfen die Schufa weiterhin. Der Unterschied ist, dass bei einem Konto ohne Dispokredit die Bonitätsbewertung oft eine andere Rolle spielt als bei einem klassischen Girokonto mit Kreditrahmen.

Für das gesetzlich geregelte Basiskonto gelten besondere Zugangsregeln. Beim freiwilligen Guthabenkonto besteht ein solcher Anspruch nicht automatisch. Deshalb sollte vor der Eröffnung geprüft werden, ob der Anbieter wirklich ein Konto ohne Dispo anbietet oder nur ein normales Girokonto mit möglichem Kreditrahmen.

  • Negativer Schufa-Eintrag: Er ist nicht automatisch ein Ausschlusskriterium.
  • Kein Kreditrahmen: Bei echten Guthaben- und Basiskonten wird kein Dispo vergeben.
  • Standardkonto genau prüfen: Kostenlose Girokonten sind nicht automatisch Guthabenkonten, wenn ein Dispo möglich ist.
  • Basiskonto als Alternative: Bei Ablehnung kann ein gesetzlicher Anspruch auf ein Basiskonto bestehen.
Hinweis: Manche Anbieter werben offensiv mit Konten auf Guthabenbasis und erheben dafür Einrichtungsgebühren oder hohe Monatsgebühren. Kostenlose Alternativen bei Direktbanken sind in vielen Fällen oft die passendere Lösung.

Als Zweitkonto zur Ausgabenkontrolle

Ein Guthabenkonto eignet sich auch als ergänzendes Zweitkonto – etwa um ein festes Budget für bestimmte Ausgaben bereitzustellen (z. B. Abonnements, Onlineshopping oder Reisen). Bei normalen Girokonten mit optionalem Dispo sollten Sie den Überziehungsrahmen deaktivieren oder löschen lassen, wenn es wirklich nur zur Ausgabenkontrolle dienen soll.

  • Klare Kontotrennung: Hauptkonto und Ausgabenbudget bleiben sauber voneinander getrennt.
  • Automatisches Ausgabenlimit: Überweisungen auf das Zweitkonto setzen den verfügbaren Betrag fest.
  • Fixausgaben und Onlinebestellungen: Für wiederkehrende Zahlungen oder Shopping-Budgets ist ein separates Guthabenkonto besonders sinnvoll.
  • Zusätzliches Konto: Viele Anbieter ermöglichen die Eröffnung neben dem bestehenden Hauptgirokonto; die Dispo-Regeln bleiben trotzdem entscheidend.

Kontoeröffnung

Guthabenkonto eröffnen – Schritt für Schritt

Die Online-Eröffnung eines Guthabenkontos dauert bei den meisten modernen Anbietern nur wenige Minuten. Diese Unterlagen und Schritte sind typischerweise erforderlich:

  1. Anbieter wählen & Antrag starten: Wählen Sie aus unserem Vergleich das passende Konto und klicken Sie auf „Konto eröffnen".
  2. Persönliche Daten eingeben: Name, Geburtsdatum, Adresse, E-Mail und ggf. Steuer-ID.
  3. Identität legitimieren: VideoIdent per Webcam oder Smartphone (dauert ca. 5 Minuten) oder PostIdent in einer Postfiliale.
  4. Konto bestätigen & aktivieren: Sie erhalten die IBAN per E-Mail, die Debitkarte kommt per Post (ca. 5–10 Werktage).
  5. Daueraufträge & Lastschriften einrichten: Richten Sie regelmäßige Zahlungen ein und informieren Sie Ihren Arbeitgeber / Auftraggeber über die neue IBAN.

Checkliste

Eröffnungs-Checkliste: Was Sie benötigen

Die Online-Eröffnung eines Guthabenkontos läuft bei den meisten Anbietern vollständig digital ab und dauert nur wenige Minuten. Bereiten Sie diese Unterlagen vor – dann klappt es beim ersten Versuch:

Tipp: Das VideoIdent-Verfahren dauert in der Regel unter 5 Minuten und ist vollständig per Smartphone möglich. Wählen Sie einen Anbieter mit VideoIdent, wenn Sie das Konto noch heute aktivieren möchten – PostIdent über die Postfiliale kann 1–3 Werktage länger dauern.

Basiskonto

Guthabenkonto vs. Basiskonto

Beide Kontoformen funktionieren auf Guthabenbasis und können nicht überzogen werden. Es gibt jedoch wichtige Unterschiede in Bezug auf gesetzliche Grundlage, Gebühren und Eröffnungsvoraussetzungen.

Merkmal Guthabenkonto Basiskonto
Gesetzliche Grundlage Nein – freiwillig Ja – ZKG seit 2016
Rechtsanspruch Nein Ja – für jeden EU-Bürger
Gebühren Oft 0 € Oft höher (marktüblich)
Kündigung durch Bank Jederzeit ohne Angabe Nur aus bestimmten Gründen
Empfehlung: Ein kostenloses Guthabenkonto bei einer Direktbank oder einem Fintech kann günstiger sein als ein Basiskonto bei einer Filialbank. Wird kein passendes Guthabenkonto eröffnet, kann das gesetzlich geregelte Basiskonto die wichtige Ausweichlösung sein.

Unser Fazit

Fazit: Guthabenkonto als einfache und kontrollierbare Kontolösung

Ein Guthabenkonto ist 2026 eine sinnvolle Lösung, wenn ein Konto ohne Überziehung, mit klarer Kostenkontrolle und möglichst einfacher Eröffnung gesucht wird. Es eignet sich besonders für Nutzer, die keinen Dispo benötigen oder nach einer Alternative zum klassischen Girokonto suchen.

Entscheidend sind Gebühren, Kartenleistungen, Onlinebanking, Bargeldversorgung und die Frage, ob ein gesetzliches Basiskonto oder ein freiwilliges Guthabenkonto besser passt. Wer diese Punkte vergleicht, findet meist eine günstigere und alltagstauglichere Lösung.



FAQ

Häufige Fragen zum Guthabenkonto

Ein Guthabenkonto ist ein Girokonto auf Guthabenbasis, das nicht überzogen werden kann. Alle Zahlungen – Überweisungen, Daueraufträge, Lastschriften – sind nur möglich, solange ausreichend Guthaben auf dem Konto vorhanden ist. Ein Dispokredit oder eine geduldete Kontoüberziehung werden nicht angeboten.
Oft ja. Ein negativer Schufa-Eintrag ist beim Guthabenkonto nicht automatisch ein Ausschlussgrund. Viele Anbieter prüfen die Schufa dennoch und entscheiden im Einzelfall.
Einige Konten ohne klassischen Kreditrahmen sind kostenlos. Gesetzliche Basiskonten oder Guthabenkonten bei Filialbanken können dagegen monatliche Gebühren kosten. Wichtig ist, kostenlose Girokonten nicht automatisch als Guthabenkonto einzuordnen, wenn ein Dispo möglich ist.
Klassische Kreditkarten mit Kreditrahmen gibt es beim Guthabenkonto in der Regel nicht. Einige Anbieter stellen jedoch eine Prepaid-Kreditkarte oder Debitkarte (Visa oder Mastercard) aus, die für Online-Käufe, kontaktloses Bezahlen und Bargeldabhebungen geeignet ist. Für Mietwagen oder Hotelreservierungen kann eine echte Kreditkarte dennoch sinnvoll sein.
Das Guthabenkonto bezeichnet ein Konto, das ohne Überziehungsrahmen geführt wird. Das Basiskonto ist die gesetzlich geregelte Variante und sichert den Zugang zu einem Zahlungskonto. Ein normales Girokonto mit möglichem Dispo ist dagegen kein echtes Guthabenkonto.
Ja, besonders bei schwankenden Einnahmen kann ein Guthabenkonto für Selbstständige sinnvoll sein. Es schützt vor Überziehung und erleichtert die Ausgabenkontrolle. Vorab sollte aber geprüft werden, ob das jeweilige Konto für die gewünschte Nutzung geeignet ist.