- Beide starten bei 0 €: Finom Solo hat ein Freivolumen für ausgehende SEPA-Zahlungen; bei N26 Business Standard fällt dafür kein volumenabhängiger Aufschlag an.
- Die Rechtsform entscheidet zuerst: N26 Business ist für Selbstständige unter eigenem Namen. Für GmbH, UG oder GbR kommt von diesen beiden Anbietern Finom infrage.
- Unterschiedliche Schwerpunkte: N26 verbindet ein Bankkonto mit CASH26. Finom ergänzt das Konto um Rechnungsstellung und Buchhaltungsintegrationen.
Kosten
Finom oder N26: Ihr Kostenrechner
Geben Sie Ihre monatlichen Zahlungen und Anforderungen ein. Sie sehen die laufenden Kosten und ob das Konto Ihre gewählten Anforderungen erfüllt.
Bitte geben Sie 0–25.000 € SEPA-Volumen und entweder 0 € oder 50–8.000 € Bargeld pro Monat ein. Leere oder negative Beträge können nicht berechnet werden.
So wird gerechnet
Verglichen werden N26 Business Standard und der günstigere passende Tarif aus Finom Solo/Basic. Ein Nutzer, virtuelle Karte, Euro-Zahlungen in Deutschland. Der MwSt.-Schalter betrifft den Finom-Grundpreis; SEPA-Gebühren werden separat berechnet. Ohne physische Karten, Abhebungen, Fremdwährung, Cashback, Aktionen und Zusatzdienste. Bei höherem SEPA-Volumen oder weiteren Team-Anforderungen sind zusätzliche Tarife zu prüfen.
Drei Beispiele zum Nachrechnen
Monatskosten bei gleicher Nutzung: Eine selbstständige Person, Euro-Zahlungen in Deutschland und eine virtuelle Karte. Ohne Aktionen, Cashback, Zinsen, Fremdwährung, zusätzliche Konten und Bargeldabhebungen. Bei Finom zählt das ausgehende SEPA-Volumen einschließlich Lastschriften.
Digitaler Nebenberuf
20 SEPA-Zahlungen à 100 € pro Monat – insgesamt 2.000 €.
Freelancer mit höheren Ausgaben
20 SEPA-Zahlungen à 500 € pro Monat – insgesamt 10.000 €.
bei monatlicher Zahlung
Bargeldeinnahmen
Pro Monat: 2.000 € ausgehende SEPA-Zahlungen und 500 € Bargeldeinzahlung. Bei N26 über CASH26.
Kein gleichwertiger Gesamtpreis
So entstehen die Beträge: Bei 2.000 € bleibt Finom Solo unter dem Freivolumen. Bei 10.000 € beträgt die Gebühr (10.000 € − 2.500 €) × 0,3 % = 22,50 €. Basic deckt dasselbe Volumen mit dem Grundpreis ab. Eine CASH26-Einzahlung von 500 € kostet 500 € × 1,5 % = 7,50 €; dafür gelten die Einzahlungsgrenzen und Sie benötigen ein teilnehmendes Geschäft.
Finom bietet keine direkte Bareinzahlung. Ein zweites Konto als Umweg verursacht gegebenenfalls weitere Kosten. Für das reine Bezahlen ist N26 im zweiten Beispiel günstiger; Finoms zusätzliche Werkzeuge können dennoch einen Nutzen bieten. Eine individuelle Zeitersparnis ist hier nicht als Geldbetrag eingerechnet.
Entscheidung
Was passt zu Ihnen: Finom oder N26?
Benötigen Sie mehrere Zugänge, prüfen Sie Nutzerumfang und Rollen des Finom-Tarifs. Buchhaltungsintegrationen ersetzen nicht automatisch eine vollständige Buchhaltungssoftware oder Steuerberatung.
Schon N26-Privatkunde? Prüfen Sie das separate Freelancer-Konto in der App. Es ist vom hier verglichenen N26-Business-Neukundenangebot zu unterscheiden.
Überblick
Finom vs. N26: die wichtigsten Unterschiede
Hier vergleichen wir das Geschäftskonto von Finom mit N26 Business für Kunden in Deutschland. Ein Privatkonto oder ein separates Anlageprodukt ist nicht Teil des Kostenvergleichs.
Tarife
N26- und Finom-Tarife: was der Grundpreis abdeckt
Für den Einstieg sind diese drei Tarife entscheidend. Bei Finom zählt das ausgehende SEPA-Volumen; für Gesellschaften ist ein Bezahltarif nötig.
| Anbieter und Tarif | Monatliche Zahlung | Bei jährlicher Zahlung / Leistung |
|---|---|---|
| 0 € | 2.500 € ausgehendes SEPA-Volumen pro Monat inklusive | |
| 8 € netto 9,52 € inkl. 19 % MwSt. | 7 € netto je Monat bei jährlicher Zahlung; 25.000 € SEPA-Volumen inklusive | |
| 0 € | Virtuelle Karte, 0,1 % Cashback und 2 Euro-Abhebungen monatlich inklusive |
Finom Basic kostet bei monatlicher Zahlung 8 € netto / 9,52 € inkl. 19 % MwSt.; bei jährlicher Zahlung sind es 7 € netto pro Monat. Weitere Finom-Tarife sowie N26 Business Smart, Go und Metal bieten Zusatzleistungen. Die Einzelheiten finden Sie in den Finom-Tarifen und den N26-Tarifen. Die N26-Premiumtarife haben eine anfängliche Laufzeit von zwölf Monaten.
Sicherheit
Einlagensicherung und Safeguarding: zwei verschiedene Modelle
N26 ist eine Bank. Für gedeckte Einlagen gilt die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € je Kunde bei N26. Der Betrag gilt insgesamt bei der Bank, nicht erneut für jedes Unterkonto.
Finom Payments ist ein E-Geld-Institut. Kundengelder werden getrennt von den eigenen Betriebsmitteln gesichert; dafür wird auch eine gesonderte Sicherungsstiftung genutzt. Dieses Safeguarding ist keine gesetzliche Einlagensicherung für ein Bankkonto. Bei älteren Finom-Konten über Solaris kann eine andere Absicherung gelten – entscheidend ist Ihr Vertragspartner.
Für den Vergleich zählt deshalb, welches Modell Sie benötigen. Weder die Zahl der App-Funktionen noch ein Cashback-Satz beantwortet die Frage nach dem Schutz des Kontoguthabens. Die hier beschriebene Absicherung des Zahlungskontos lässt sich auch nicht pauschal auf separate Zins- oder Anlageprodukte übertragen.
Fazit
Fazit: zuerst Anforderungen, dann Tarif auswählen
N26 Business Standard passt zu einfachem Banking unter eigenem Namen, insbesondere bei höherem SEPA-Volumen oder Bedarf an Bargeldeinzahlungen. Finom passt zu integrierten Rechnungs- und Buchhaltungsabläufen sowie Gesellschaften und Teams. Beim Vergleich N26 vs. Finom zählt damit nicht nur „0 €“, sondern ob das Konto Ihre notwendigen Funktionen abdeckt und welche Zusatzkosten tatsächlich entstehen.
Details zu Kontoeröffnung, Karten und weiteren Tarifen finden Sie im N26-Geschäftskonto-Test und im Finom-Geschäftskonto-Test. Weitere Anbieter stehen im Geschäftskonto-Vergleich.