Geschäftskonto Vergleich: Unsere TOP-Empfehlungen!

Insbesondere für Existenzgründer ist die Eröffnung eines Geschäftskontos ein wichtiger Schritt in die eigene Zukunft, denn in der Regel laufen über dieses Konto alle geschäftlichen Zahlungen. Auf unserer Seite haben Sie die Möglichkeit, sich vorab über die Leistungen der Firmenkonten zu informieren, wodurch Sie einen aussagekräftigen Geschäftskonto Vergleich vornehmen können. Somit können Sie Geld und Zeit sparen!

Deutsche Bank Logonetbank LogoPostbank Logo
Geeignet fürAlle (Einzelunternehmer, Freiberufler, GbR, OHG, GmbH, AG, KG, Ltd. uvm.)Einzelunternehmer, Freiberufler, Gewerbe Unsere EmpfehlungAlle (Einzelunternehmer, Freiberufler, GbR, OHG, GmbH, AG, KG, Ltd. uvm.)
Grundgebührab 0 Euro0 Euro1 Jahr gratis bis 29.12.2016
Buchungskosten0,15 Euro15 Buchungen/Monat gratis0,12 Euro
EC-Karte0 Euro
6 Euro pro Jahr
0 Euro
Kreditkarte29 Euro pro Jahr
19 Euro pro Jahr
0 Euro (im 1. Jahr)
Besonderheit0 € Kontoführung möglichUnterkonto möglich1 Jahr WiWo Digitalpass inkl.
Guthabenszins0,00 % p.a.0,00 % p.a.0,00 % p.a.
Geld abhebenkostenlos an allen Cash-Group Automatenkostenlos an allen Cash-Group Automatenkostenlos an allen Cash-Group Automaten
Weitere InfosBusiness AktivKontonetbank GeschäftskontoPostbank Business Giro
KontoeröffnungKonto eröffnen auf
www.deutsche-bank.de
Konto eröffnen auf
www.netbank.de
Konto eröffnen auf
www.postbank.de

In unserem Firmenkonto Vergleich können Sie weitere attraktive Angebote finden:

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Empfehlung: Geschäftskonto für Selbstständige, Freiberufler & Einzelunternehmer

Besonders Selbstständige und Freiberufler haben es oft schwer, ein passendes Geschäftskonto zu finden – einige Banken schließen Selbstständige explizit aus bei der Eröffnung eines Girokontos für Geschäftszwecke. Die netbank bietet gleich zwei Kontenmodelle an, die sowohl für Freiberufler als auch Einzelunternehmer interessant sind. Das netbank Geschäftskonto Basic ist ein solides Anfängerkonto, mit einer kostenlosen Kontoführung und ohne teure, unnötige Leistungen. Inbegriffen sind 15 Buchungsposten im Monat – mehr Transaktionen müssen leider extra bezahlt werden. Das gebührenfreie Modell ist damit aber perfekt für alle, die nur wenige Buchungen im Monat aufweisen.

Wer mehr Leistungen benötigt, der sollte sich über das netbank Premium Konto informieren. Für nur 6 Euro monatlich erhält man drei kostenfreie Unterkonten und alle Buchungen sind kostenfrei. Perfekt für alle, die viele Buchungen im Monat aufweisen und ein Konto mit einem günstigen Grundpreis suchen.

Empfehlungen für Unternehmen (z.B. Kapitalgesellschaften)

Größere Unternehmen benötigen oft Geschäftskonten, die mehr Features bieten. Die Postbank hat eines der beliebtesten Firmenkonten mit dem Modell Postbank Business Giro. Die meisten Grundfunktionen innerhalb des Kontos sind kostenfrei zu haben, die Kontoführungsgebühr entfällt bei einem durchschnittlichen Habensaldo von mehr als 10.000 Euro. Wer weniger als 5.000 Euro Habensaldo im Durchschnitt aufweist, der zahlt 9,90 Euro im Monat. Der Saldo wird übrigens monatlich neu berechnet.

Aktuelle Neukunden-Aktion: Wer bis zum 29.12.2016 das Postbank Business Giro abschließt, der zahlt für 1 Jahr gar keine Kontoführungsgebühr – egal wie hoch oder niedrig der Saldo am Ende des Monats ist. Zusätzlich gibt es das Digitalpass WirtschaftsWoche für 12 Monate umsonst.

Wer noch nicht weiß, wohin das Geschäft ihn führt und ein großes Wachstumspotential vermutet, der fährt mit der Deutschen Bank am besten. Sie bietet vier verschiedenen Kontoführungsmodelle für Firmenkonten an. Das günstigste startet bei 8,90 Euro im Monat, diese Gebühr entfällt aber bei einem Habensaldo von mehr als 5.000 Euro. Zwar kosten Buchungen jeweils 0,15 Cent pro Auftrag – dafür sind aber zahlreiche andere Leistungen inklusive wie Onlinebanking und die Deutsche Bank Card.

Wer im Laufe des Geschäftslebens mehr Features benötigt, der kann das Konto einfach hochstufen lassen. So entfällt ein Kontowechsel und man kann das Konto trotzdem den Bedürfnissen des Unternehmens anpassen.

Gibt es eine Möglichkeit ein Geschäftskonto kostenlos zu führen?

Jedes Unternehmen hat seine eigenen Bedürfnisse, welche im Vorfeld immer analysiert werden sollten. Ist dies geschehen, kann man die Banken, welche in Frage kommen schneller unter die Lupe nehmen. Hier eine Auflistung, die einen ersten Überblick verschafft, bei welcher Bank man ein Geschäftskonto kostenlos führen kann:

  • netbank (für Einzelunternehmer, Selbstständige, Freiberufler und eingetragene Kaufleute)
  • Deutsche Bank (ab 5.000 Euro Guthaben auf dem Konto)
  • Postbank (ab 10.000 Euro Habensaldo im Monat)
  • DKB Deutsche Kreditbank (für bestimmte Freiberufe)
  • Deutsche Skatbank (ab 500 Euro Geldeingang im Monat)

Welche Bank bietet mir ein Geschäftskonto ohne Schufa-Abfrage an?

Nicht immer läuft im Leben alles nach Plan und auch Menschen, die in der Vergangenheit finanzielle Probleme hatten, möchten sich oft selbstständig machen. Für jeden mit einer laufenden Privatinsolvenz oder negativen Schufa-Einträgen ist es traditionell schwierig, ein neues Konto zu eröffnen, egal ob geschäftlich oder privat.

Doch mit dem Erfolg von Direktbanken hat man sich auch diesen Problemen angenommen und heute gibt es einige Anbieter, die sich auf ein Geschäftskonto ohne Schufa spezialisiert haben. Diese Konten werden in der Regel auf Guthabenbasis geführt:

  • Onlinekonto.de (höhere Kosten, falls viele Überweisungen)
  • Global Konto (keine zusätzliche Kosten bei Überweisungen)

Geschäftskonto Vergleich – FAQ

Inhaltsverzeichnis:

1. Worauf muss ich vor der Kontoeröffnung achten?

Es gibt für verschiedene Konten immer die verschiedensten Leistungen. Viele davon, hören sich im ersten Moment gut an, wie z. B. eine kostenlose Kreditkarte. Diese bringt aber wenig, wenn man eine solche Kreditkarte aber gar nicht nutzt. Deshalb macht es Sinn, sich vor der Eröffnung immer zu überlegen, was man von seinem Firmenkonto eigentlich erwartet.

Checkliste: Darauf müssen Sie bei der Wahl achten

Unsere Chekliste für die Wahl des richtigen Geschäftskontos

  • Kontoführungsgebühren
  • Kosten für EC-Karten, Kreditkarten, Girokarten, Karten für Mitarbeiter
  • Kosten für Dispozinsen, Überziehungszinsen
  • Gebühren für alle Transaktionen, national und international
  • Kosten für Rückbuchungen etc. im Falle von Zahlungsausfällen
  • Gebühren für Schecks oder beleghafte Buchungen (Papierbuchungen)
  • Guthabenverzinsung
  • Entgelte für Bargeldeinzahlung und Auszahlung (auch im Ausland!)
  • Entgelte für bereitgestellte Software der Bank für Online-Banking oder zur Finanzübersicht
  • Kosten für Unterkonten
  • Gebühren für Informationsverwaltung (z. B. Kontoauszüge, Porto, SMS-Services etc.)
  • Verbreitung von Geldautomaten

2. Welche Vorteile habe ich, wenn ich ein separates Konto eröffne?

Die Vorteile eines Geschäftskontos erschließen sich vielen Unternehmern erst auf den zweiten Blick. Jeder aber, der schon einmal eine Betriebsprüfung hinter sich gebracht hat, und dazu sein privates Konto heranziehen musste, weiß das Geschäftsgirokonto zu schätzen. Ein separates Firmenkonto bringt mehrere Vorteile:

Man behält den Überblick

Private und geschäftliche Ausgaben vermischen sich nicht und damit kann man als Unternehmer schneller reagieren. Außerdem lassen sich Kostentreiber im Unternehmen schneller identifizieren. Fragt der Steuerberater nach einer gewissen Ausgabe muss nicht erst in endlosen Kontoauszügen gewühlt werden, sondern es ist ordentlich aufgeführt.

Besondere Konditionen

Geschäftskonten sind nur auf den ersten Blick wirklich eine Sonderausgabe für Unternehmer. Sie sparen oft Geld, da man von besonderen Krediten etc. für Einzelunternehmer profitiert.

Steuerliche Vorteile

Nicht nur, dass man alle Kosten für ein geschäftliches Konto absetzen kann, viele Ausgaben, die mit dem Geschäft verbunden sind, sind ebenfalls absetzbar. Dies dem Finanzamt nachzuweisen, wenn die Ausgaben nicht klar getrennt sind, ist oft schwierig bis unmöglich.

3. Welche Unternehmensformen sind verpflichtet, ein Firmenkonto zu führen?

In Deutschland besteht für bestimmte Unternehmensformen (z.B. AG, GmbH, „Mini-GmbH“) die Verpflichtung, als rechtlicher Inhaber eines Firmenkontos zu fungieren. Zudem muss bei den Kapitalgesellschaften – im Zuge der Unternehmensgründung – ein Nachweis über die Einzahlung des Stammkapitals erbracht werden (§ 7 Abs. 2 GmbHG). Die Einzahlung sollte demzufolge vorab auf einem entsprechenden Bankkonto erfolgen. Bei Nichteinhaltung kann es per Gesetz zu einer persönlichen Haftung der Gesellschafter kommen.

4. Sind Selbstständige, Gewerbetreibende und Freiberufler verpflichtet ein Geschäftskonto zu eröffnen?

Nein, eine gesetzliche Verpflichtung besteht nur für Kapitalgesellschaften. Trotzdem wird jeder Selbstständige oder Freiberufler oft hören, dass es, auch wenn nicht verpflichtend, immens sinnvoll ist, ein separates Geschäftskonto zu eröffnen. Besonders Freiberufler treffen hier oft auf Schwierigkeiten, denn nicht jede Bank eröffnet ein Girokonto für Selbstständige oder Freiberufler.

Ein separates Geschäftskonto zu eröffnen ist bereits aus steuerlichen Gründen sehr zu empfehlen, da somit eine klare Trennung zwischen privaten- und geschäftlichen Finanzströmen erfolgen kann.

5. Kann ich mein privates Girokonto auch als geschäftliches Konto nutzen?

Theoretisch ja, praktisch ist dies nicht zu empfehlen. Zunächst einmal, ist es besonders mit zunehmendem Geschäftsaufkommen schwierig, den Überblick über die eigenen Finanzen zu wahren. Und dann sind da noch Schwierigkeiten mit Bank oder Finanzamt, die auf den Unternehmer zukommen können: Banken verbieten es zunehmend, dass private Girokonten als geschäftliches Konto geführt wird. Im schlimmsten Fall wird das Konto fristlos gekündigt – die Probleme, die dann auf einen kleinen Einzelunternehmer zukommen, sind immens.

Das Finanzamt benötigt außerdem alle Nachweise für die jährliche Steuererklärung. Dann muss man seine gesamten privaten Transaktionen ebenfalls offenlegen. Oftmals sind geschäftliche und private Ausgaben dann auch nicht mehr nachweislich zu trennen: Wie kann dem Finanzamt klargemacht werden, dass der Kredit für unternehmerische Zwecke genutzt wurde, und nicht für private Ausgaben? Dies kostet im Zweifel sogar Geld – denn Zinsen für einen Geschäftskredit können abgesetzt werden.

6. Worin unterscheidet sich ein Geschäftsgirokonto von einem Privatkonto?

Auf den ersten Blick unterscheiden sich beide Kontenmodelle nur wenig. Schaut man aber genauer hin, ergeben sich wichtige Unterschiede.

Nur bei Firmenkonten sind z. B. Lastschriften möglich – eine der sichersten Zahlungsmethoden und besonders beliebt bei Unternehmern, da es Zahlungsausfälle minimiert.

Auch Geschäftskredite mit besonderen Konditionen sind nur bei Geschäftskonten möglich. Unterkonten, z. B. für bestimmte Lieferanten sind bei Privatkonten nicht möglich und bei Firmenkonten oft inbegriffen.

7. Welches Geschäfts-Girokonto passt besser zu mir?

Bei der Wahl des Bankkontos sollten Sie im Vorfeld Ihre persönlichen Anforderungen näher beleuchten. Sobald Sie sich über die gewünschten Leistungen im Klaren sind, können Sie in unserem Firmenkonto Vergleich von dem bestmöglichen Konto profitieren.

Folgende Fragen helfen, den eigenen Bedarf besser zu analysieren:

  1. Wie viele Buchungen habe ich auf dem Konto monatlich voraussichtlich? Bei vielen Buchungen macht es Sinn, sich ein Konto zu suchen, das keine Entgelte für Transaktionen nimmt.
  2. Mit wie vielen Einnahmen rechne ich im Monat? Je höher die Einnahmen, desto mehr Auswahl an Konten hat man.
  3. Benötige ich die persönliche Beratung eines Bankmitarbeiters? Reicht mir der Kontakt per E-Mail oder Telefon?
  4. Nutze ich Karten wie EC- oder Kreditkarten oft? Nutze ich sie im Ausland?
  5. Wie oft und vor allem wo hebe ich primär Geld ab? Wie gut ist das Automatennetz der Bank?
  6. Muss ich oft Geld einzahlen oder Schecks einlösen?
  7. Brauche ich womöglich Kapital in Form eines Kredits oder Dispokredits?

Beispielsweise wäre ein Onlinekonto für Handelsvertreter vorteilhaft, da diese oftmals auf Reisen sind und somit wenig Zeit haben, einen direkten Kontakt zu einem Bankberater zu pflegen. Für diese Berufsgruppen gibt es häufig die Möglichkeit, ein günstiges Bankkonto samt Kreditkarte zu erhalten (z.B. netbank).

Sofern Sie allerdings regelmäßig Bargeldtransaktionen über Ihr Konto durchführen möchten, wie es z.B. im Handel oder der Gastronomie üblich ist, so wäre ein Bankkonto bei einer Filialbank besser geeignet (z.B. Deutsche Bank oder HypoVereinsbank).

8. Konto bei einer Filialbank oder Direktbank eröffnen?

Sofern Sie eine ausführliche Beratung wünschen oder eine Beratungsmöglichkeit vor Ort benötigen, sollten Sie eher die Angebote der bestehenden Filialbanken in Anspruch nehmen (zum Beispiel netbank oder Fidor Bank). Für all jene, die selten eine persönliche Beratung benötigen, ist hingegen einer Direktbank die bessere Wahl (zum Beispiel bei der Deutsche Bank oder Commerzbank). Bei etwaigen Kundenfragen können Sie sich jederzeit per Telefon oder Kontaktformular an den Kunden-Support der Hausbank wenden.

9. Ich habe nur wenige Buchungen im Monat. Welches Bankkonto wäre für mich empfehlenswert?

Wer nur wenige Buchungen im Monat auf seinem Girokonto zu verbuchen hat, der fährt am besten mit einem Konto, welches zwar Gebühren für Transaktionen wie Lastschriften oder Überweisungen nimmt, dafür aber das Konto an sich kostenfrei anbietet. So spart man eine hohe Kontoführungsgebühr und zahlt für nur einige wenige Buchungen etwas.

Aber Vorsicht: Floriert das Geschäft und die Buchungen könnten zunehmen, ist hier eine Kostenfalle vorprogrammiert. In jedem Fall sollte vor Abschluss des Vertrages eine Zukunftsanalyse des Unternehmens und ein Geschäftskonto Vergleich vorgenommen werden.

10. Ich habe viele Buchungen im Monat. Welches Bankkonto würde für mich besser passen?

Obwohl es auch kostenlose Geschäftskonten gibt, sind diese in der Regel mit höheren Kosten für Buchungen, Kreditkarten oder Transaktionen verbunden. Wer viele Buchungen hat, sollte von diesen Konten Abstand nehmen und sich lieber ein geschäftliches Girokonto suchen, welches alle wichtigen Buchungen wie Überweisungen, Lastschriften oder Sammelaufträge kostenfrei anbietet. Diese sind zwar meist mit einer Kontoführungsgebühr verbunden, bei vielen Buchungen lohnt sich dies aber allemal.

11. Welche Banken bieten derzeit kein Geschäftsgirokonto an?

Bei folgenden Banken kann derzeit KEIN Geschäftskonto eröffnet werden:

  • comdirect (nur als Privatkonto möglich)
  • Consorsbank (früher cortal consors, nur als Privatkonto möglich)
  • DAB Bank (aktuell erfolgt ein Zusammenschluss mit der Consorsbank, Eröffnung eines neuen Girokontos ist nicht mehr möglich)
  • Number26 / N26
  • ING-Diba (nur als Privatkonto möglich)
  • Targobank

12. Ist es sinnvoll mein Privat- und mein Firmenkonto bei der gleichen Bank zu führen?

Es gibt eigentlich keinen Grund, sein Geschäftsgirokonto und sein Privatkonto bei der gleichen Bank zu führen. Während sich unzweifelhaft viele Menschen aus Bequemlichkeitsgründen dafür entscheiden, ist es wirtschaftlich meist nicht sinnvoll.

Die eigene Bank bietet nicht zwingend das Kontomodell an, welches das Geschäft wirklich benötigt. Die einzige Ausnahme ist wohl ein guter und kompetenter Bankberater, von dem man sich nicht trennen möchte. Für alle anderen heißt es: Raus aus der Komfortzone und lieber das perfekte Konto für das Unternehmen suchen, als sich bei der heimischen Filialbank über hohe Gebühren und nicht benötigte Zusatzleistungen ärgern.

13. Darf ich von meinem Geschäftskonto Geld für private Zwecke entnehmen?

Ja, das geht vollkommen problemlos, vor allem wenn man Einzelunternehmer oder Freiberufler ist.

Einzig Kapitalgesellschaften müssen etwas aufpassen. Hier muss die private Geldentnahme ordentlich gebucht werden, entweder als Gehalt oder Privatentnahme.

14. Kann ich die anfallenden Kosten für mein geschäftliches Konto steuerlich absetzen?

Ja, das kann man. Absetzbar sind alle Kosten, die mit dem Gebrauch des Kontos entstehen, solange sie geschäftlich begründbar sind. Diese geschäftliche Begründbarkeit ergibt sich in der Regel aus dem Gebrauch eines separaten Geschäftskontos – weshalb es so wichtig ist, das private Girokonto nicht für geschäftliche Zwecke zu nutzen.

Steuerlich absetzbar sind u. A. folgende Kosten:

  • Kontoführungsgebühren
  • Portogebühren (z. B. für Kontoauszüge)
  • Gebühren für Kreditkarten, EC-Karten etc.
  • Entgelte für Transaktionen (z. B. Überweisungen, Lastschriften)
  • Zinsen für Geschäftskredite

Anhand des Beispiels der absetzbaren Zinsen für Geschäftskredit kann man sehen, wie wichtig es ist, dass private und geschäftliche Zwecke getrennt bleiben.

Um dem Finanzamt nachzuweisen, dass der Kredit wirklich für eine geschäftliche Anschaffung genutzt wurde, ist die Nutzung eines Firmenkontos nötig. Ansonsten kann es passieren, dass steuerlich nicht nachgewiesen werden kann, wie und wofür der Kredit genutzt wird.

15. Worauf muss ich achten, wenn ich mein jetziges Geschäftskonto kündigen möchte und ein neues eröffnen möchte?

Die Eröffnung eines neuen Kontos ist für viele Menschen ein stressiger Umstand, dabei machen es Banken heute so leicht und bequem wie möglich. Besonders Direktbanken bieten heute meist einen Online-Wechselservice an. Am heimischen PC werden die Daten des alten Kontos übertragen und damit auch alle Zahlungspartner.

Bei Geschäftskonten ist der Kontowechsel aber auch immer mit Kunden und Lieferanten verbunden, welche sich im Laufe der Zeit an eine Bankverbindung gewöhnt haben und sie meist auch intern gespeichert haben. Deshalb müssen diese Geschäftspartner schnell über die neue Bankverbindung informiert werden.

Das alte Konto sollte so lange weiterlaufen, bis keine Zahlung mehr darauf eingeht – Briefe oder E-Mails über eine neue Bankverbindung können verloren gehen oder werden nicht beachtet. Diese doppelte Kontoführung kostet in den ersten Monaten zwar etwas mehr, stellt aber sicher, dass die neuen Zahlungsdaten wirklich bei jedem angekommen sind.

Geschäftskonto Vergleich: Unsere TOP-Empfehlungen!
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